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Info

geheimnisvolle Spezies Gäste

In die Tiefen der Clubs und Discotheken. Dabei haben wir für euch zehn geheimnisvolle Spezies von Clubgängern entdeckt, die Flora und Fauna dort zu bieten haben.

Lest selbst und staunt und hinterfragt euch auch am besten selbst, zu welcher dieser Gruppen ihr zählt.

1. Der Rumsteher
Ihr kennt es vielleicht alle. Den Moment, wenn euer Lieblings-Track gespielt wird. Der Moment, wenn der Bass einsetzt. Dann, wenn du deine Beine nicht mehr stillhalten kannst und tanzen musst. Der Rumsteher nicht. Er lauscht den Klängen der Nacht. Stillstehend. Kopfnickend. Er trinkt und hat vielleicht sogar Spaß. Schwer zu sagen, wir selbst haben nie eine Partynacht im Stehen verbracht.

2. Der Besoffene
Wir alle haben diesen einen Freund, der es trotz nun doch langjähriger Erfahrung im Trinksport immer wieder schafft, der Vollste des Abends zu sein. Im besten Falle pennt er im Stehen neben den Lautsprechern ein. Im schlechtesten Fall kotzt er den Laden voll und du und alle deine Freunde fliegen mit ihm raus. Das klassische ‚Nach Hause bringen‘ ist so oder so inklusve.

3. Der Hardcore Raver
Er nimmt keine Party aus und ist IMMER dabei. Erkennungszeichen dieser Spezies sind von Genre zu Genre unterschiedlich. Sonnenbrillen im Club gehören im Zweifelsfall aber genreübergreifend dazu. I wear my sunglasses at night…

4. Der Baggerer
Der Baggerer ist (idealerweise) Single und sein einziges Motiv feiern zu gehen ist, die Nacht nicht allein verbringen zu müssen. Bei erfolgreicher Suche dann auch in der Regel einer der ersten, die den Club verlassen. Man muss halt Prioritäten setzen.

5. Der Social Media Kerl
Im Club angekommen, ist er bei Facebook schon am Veranstaltungsort „eingecheckt“, zwei Fotos aus dem Club-Inneren bei Instagram hochgeladen und hat unzählige Snapchats verschickt. Oftmals die Sorte Mensch, die nicht allzu oft feiern geht. Wenn, dann soll es aber auch bitte die ganze Welt wissen, was für ein legen …wait for it… därer (Ja, sowas sagen diese Leute nämlich auch immer noch im Glauben das sei cool) Abend das war. Im Berghain eine bedrohte Spezies.

6. Der Verschwundene
Man ist auf jeden Fall mit ihm in den Laden rein, drinnen ward er nie mehr gesehen. Wohin? Niemand weiß es. Eines dieser Rätsel, welches die Menschheit nicht mehr lösen wird. Illuminati vermutlich…

7. Der Textsichere
Gerade bei elektronischer Tanzmusik finden sich nicht allzu viele Songs mit viel Gesang. Getreu dem Motto: „Techno ist mit ohne Singen“. Dementsprechend sind die Textsicheren eine eher kleine Gruppierung der Szene. Kommt dann aber doch einmal ihr Einsatz, gibt es kein Halten mehr. Der Textsichere geht zu jedem Menschen in dem Club und demonstriert sein Wissen und Können. Ähnlich dem Röhren des Hirsches.
Da reicht auch eine Textzeile wie „Sometimes I feel like, I wanna go bang“ über das gesamte Lied aus.

8. Der DJ-Flüsterer
„Ey hast du auch…?“ „Kannst du mal … spielen?“ NEIN, Kann er nicht! Wir sind der Meinung, der DJ bestimmt was gespielt wird. Wenn du seine Musik nicht magst, dann geh nicht zu seiner Show. Deswegen mögen wir dich nicht, du DJ-Flüsterer. Spätestens das zweite Mal, wenn du mit deinem Handy und irgendeinem Kack Song vor dem DJ rumfuchtelst, sollte man es für den Rest des Abends einkassieren. Wie damals in der Schule, als du dein Handy nicht brav bis zur großen Pause in der Hosentasche lassen konntest. Dann wurde das auch erstmal beim Lehrer ins Pult geschlossen. Spätestens bei Wünschen nach „Happy Birthday“ oder David Guetta hört’s auf! Dann holen wir direkt den Techno Viking oder deine Mama.

9. Der Laberer
Er verwechselt den Club mit einem gemütlichen französischen Cafe am Ufer der Seine. Es lässt sich ein ausgeprägtes Mitteilungsbedürfnis feststellen. Auch bei 120 Dezibel. Nicht zu verwechseln mit dem Textsicheren.

10. Der Ich-brauch-Platz-zum-Dancen-Typ
Solltet ihr beim Feiern auf eines dieser Exemplare stoßen, solltet ihr euch schleunigst ein neues Plätzchen zum Tanzen suchen. Die vier Quadratmeter um den Ich-brauch-Platz-zum-Dancen-Typ sind reserviert. Die könnt ihr euch gefälligst abschminken. Und die anderen 500 Leute im Club übrigens auch. Der Ich-brauch-Platz-zum-Dancen-Typ hat nun mal ein paar Moves auf Lager, die sich nicht auf lockeres Arme und Beine Schütteln beschränken…

 

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